Der ukrainische Geiger Valeriy Sokolov, Gewinner des Internationalen George-Enescu-Violinwettbewerbs 2005 in Bukarest, zählt zu den herausragenden Künstlern seiner Generation.
Als regelmässiger Gast auf den bedeutendsten Konzertbühnen der Welt konzertiert er mit renommierten Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Cleveland Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Tokyo Symphony Orchestra. Dabei arbeitet er mit namhaften Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, David Zinman, Andris Nelsons, Susanna Mälkki und Yannick Nézet-Séguin zusammen.
Er ist bei bedeutenden Festivals wie dem Verbier Festival, dem Kammermusikfest Lockenhaus und dem Lucerne Festival aufgetreten und gastiert in berühmten Konzertsälen wie der Wigmore Hall in London, dem Wiener Musikverein und dem Lincoln Center in New York. Als leidenschaftlicher Kammermusiker musiziert er regelmässig mit Künstlern wie Gary Hoffman, Lisa Batiashvili, Gérard Caussé und Nelson Goerner.
Seine Diskografie, die unter anderem beim Label Erato Records erschienen ist, umfasst Werke von Enescu sowie Aufnahmen der Violinkonzerte von Bartók und Tschaikowski mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von David Zinman. Der viel beachtete Dokumentarfilm Un violon dans l’âme / Natural Born Fiddler von Bruno Monsaingeon widmet sich seinem künstlerischen Schaffen.
Valeriy Sokolov wurde 1986 in Charkiw in der Ukraine geboren. Seine musikalische Ausbildung absolvierte er in London, Hamburg, Frankfurt und Wien bei renommierten Lehrpersonen wie Natalia Boyarskaya, Boris Kuschnir und Gidon Kremer.