Geboren in New York, absolvierte die Sopranistin Claudia Visca das renommierte Curtis Institute of Music in Philadelphia, wo sie bei Anna Moffos Lehrerin, Eufemia Giannini, und der Wagner-Sopranistin Margret Harshaw studierte. Ein Fulbright-Stipendium führte sie zur Hochschule für Musik Wien, wo sie ihre Ausbildung unter der Anleitung von Ks. Hilde Rossel-Majdan und Anton Dermota abschloss.
Während ihrer langen Bühnenkarriere trat Claudia Visca in mehr als 25 Opernhäusern in Europa auf, darunter in Amsterdam, Berlin, Köln, Genf, Wien und Zürich. In über 2.000 Aufführungen trat sie in mehr als 75 Rollen in Opern, Operetten und Musicals sowie in Konzerten auf.
Claudia Visca arbeitete mit renommierten Dirigenten, Regisseuren und Künstlern zusammen, darunter Eugene Ormandy, Gustav Kuhn, Istvan Kertesz, Miguel Gomez-Matinez, Sandor Vegh, Raphael Frühbeck de Burgos, Pina Bausch, Christine Mielitz, Marcel Prawy, Bruno Canino, Rudolf Serkin, Mitglieder des Guarneri-Quartetts, Edith Mathis, Agnes Baltsa und Placido Domingo. Ein Höhepunkt in Claudia Viscas Karriere war die Rolle der Maria in West Side Story, dirigiert vom Komponisten Leonard Bernstein.
Von 1998 bis 2003 war Claudia Visca Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik Köln. 2003 wurde sie Professorin an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Claudia Visca hat Meisterkurse in Gesangstechnik und Interpretation in Australien, Österreich, Bulgarien, China, Kroatien, Tschechische Republik, England, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Japan, Norwegen, Polen, Serbien, der Schweiz und den Vereinigten Staaten gegeben.
Ihre Schüler sind Gewinner internationaler Wettbewerbe und sind als Solisten in bedeutenden Opernhäusern und Konzertsälen auf der ganzen Welt engagiert.
13.07.2026 -> 18.07.2026 : Professoren der Sommerakademie