The Philharmonic Brass wurde 2022 von Blechbläsern und Schlagzeugern der Wiener und Berliner Philharmoniker gegründet, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus weiteren international renommierten Orchestern.
Schon bei den ersten gemeinsamen Proben wurde allen Beteiligten klar, dass hier eine aussergewöhnliche Formation entstanden war: sechzehn Blechbläser und vier Schlagzeuger, deren spontane musikalische Interaktionen so inspirierend waren, dass der Wunsch nach einem offiziellen Projekt entstand — ja sogar nach einer Debütaufnahme.
Fasziniert von der klanglichen Vision und der Leidenschaft des Ensembles sagte der weltweit renommierte Dirigent Tugan Sokhiev ohne Zögern seine Mitwirkung zu:
„Natürlich JA, ich liebe Blechbläser!“
Unter seiner musikalischen Leitung entwickelte sich eine neue Klangsprache, die für alle Beteiligten bislang ungeahnte Dimensionen eröffnete. Die Intensität der Aufnahmesitzungen — oft über Stunden ohne Unterbrechung — mündete in wahre musikalische „Feuerwerke“ und legte den Grundstein für eine tiefe künstlerische wie persönliche Verbindung zwischen Dirigent und Ensemble.
Auch abseits des Studios herrschte ein kreativer Geist: gemeinsames Kochen, Lachen und Gespräche über zukünftige Projekte prägten die Pausen — Ausdruck jener tiefen Freundschaft, die das Herz von Overture bildet. Das 2023 erschienene Debütalbum vereint virtuose Schaustücke von Beethoven bis Gershwin, die seither fester Bestandteil jedes Konzerts von The Philharmonic Brass sind.
Im März 2025 folgte unter der Leitung von Maestro Riccardo Muti das zweite Studioalbum ITALIANA! Die Aufnahme spannt einen weiten Bogen durch die italienische Musikgeschichte — vom Barock über die Romantik bis ins 20. Jahrhundert — mit Werken von Albinoni, Verdi oder Respighi.
Speziell für das Ensemble geschaffene Originalarrangements stellen sowohl die Virtuosität der Musikerinnen und Musiker als auch die individuellen Klangfarben ihrer Instrumente heraus und bewahren dabei stets grossen Respekt vor der jeweiligen Komposition. Das daraus entstehende Farbspektrum eröffnet unerwartete Klanglandschaften und weckt Emotionen, die zu einer neuen Annäherung an diese Meisterwerke einladen.
Seit seiner Gründung war das Ensemble bei Festivals wie Rheingau, Athen-Epidaurus oder dem Liszt-Festival zu Gast und konzertierte in renommierten Sälen wie dem Wiener Musikverein und Konzerthaus, dem Salzburger Festspielhaus sowie der Philharmonie Luxemburg. Die erste Asientournee Anfang 2026 führte das Ensemble nach Taipeh, Seoul und Peking und wurde von der Kritik begeistert aufgenommen.