Solo-Posaunist des Orchestre de chambre de Genève von seiner Gründung 1982 bis 2017 war Pascal Emonet Professor für Posaune am Kantonskonservatorium für Musik in Sitten. Mit grosser Leidenschaft für das Dirigieren gründete er das Quintette du Rhône und leitete die Fanfare du Losange mehr als zwanzig Jahre lang.
Als Produzent und Dirigent von Aufführungen, die Musik, Theater und Tanz verbinden, schuf er unter anderem „L’Histoire du Soldat“ auf dem Lac de Champex (2000), „La Lune, le maître horloger et sa femme“ – eine Klezmer-Oper, aufgeführt in Sierre und Genf (2003) – sowie „Gaillouf“ in der Belle Usine in Fully (2005).
Mit derselben Begeisterung gründete Pascal Emonet 2010 die Fanfaribole, ein Ensemble, das jedes Jahr eine neue Kreation präsentiert: „FanfarCirkus“ (2016, mit der Zirkusschule von Sion), „Et peut-être à demain“ (2017, sinfonische Dichtung von Yves Gaudin für Philharmonische Blaskapelle und Glocken der Basilika von Valère), „Éclosion“ (2018) oder „Voi(x)es du désir“ (2019), erdacht und aufgeführt mit Michel Godard.