Mit einem Herzen voller Freude und Dankbarkeit blicken wir auf diese drei Festivalwochen zurück, die wie im Flug vergangen sind, aber bleibende Spuren in den Gedanken und Seelen all jener hinterlassen haben, die sie gemeinsam mit uns erlebt haben. Wir verlassen dieses Festival bereichert, verändert und von neuer Hoffnung getragen.
Vielen Dank an Sie, liebes Publikum, dass Sie diese Momente durch Ihre aufmerksame und herzliche Anwesenheit, durch Ihre Applause an die Künstler*innen und durch Ihre so grosszügig geteilten Emotionen bereichert haben.
Vielen Dank an die Künstler*innen, die es uns ermöglicht haben, ungeahnte Höhen zu erklimmen, uns in unbekannte Gefilde zu wagen und auf den anderen sowie auf uns selbst zuzugehen.
Vielen Dank an unsere künstlerischen Co-Leiter*innen Pavel Vernikov und Janine Jansen, dass sie sie eingeladen, Grenzen verschoben und kleinen Wundern den Weg geebnet haben.
Vielen Dank an das gesamte Team, die Freiwilligen, die Bühnen- und Tontechniker, das Putzpersonal … an all diese „Wichtel“, die in der Werkstatt des Sion Festivals arbeiten, um dem Publikum Geschenke machen zu können.
Vielen Dank an den Stiftungsrat, die Förderer und Spender, die Sponsoren, die Behörden und die Partner … ohne die diese Geschenke nicht möglich gewesen wären.
Mit einer kleinen Träne im Auge verabschieden wir uns von dieser 62. Ausgabe, zu der Sie im Folgenden einige Kennzahlen, Fotos und Eindrücke finden. Wir verabschieden uns von Ihnen und freuen uns darauf, Sie vom 1. bis 15. September 2027 zur 63. Ausgabe wiederzusehen!
Was mich am meisten freut, ist nicht die Anzahl der Zuschauer*innen, sondern ihre Vielfalt. Wir sind das Risiko eingegangen, einen von Julie Depardieu erzählten Wagner’schen „Ring“, Dudelsäcke im Morgengrauen und herausragende Kammermusiker*innen an verschiedenen Orten miteinander zu verbinden – und das Publikum folgte uns von Ort zu Ort. Das ist genau das Festival, das wir uns wünschen: anspruchsvoll und zugleich zugänglich.
Ruth Puhr, Generaldirektorin der Sion Violon Musique Stiftung
Gibt es einen besseren Start in den Sommer als ein Brass-Konzert dieser Qualität? Renommierte Musiker*innen aus angesehenen Orchestern unter der Leitung von Tugan Sokhiev, der das Ensemble meisterhaft zur Geltung brachte. Die Fähigkeit, technisch anspruchsvolle Stücke in so vielen verschiedenen Stilen mit solcher Leichtigkeit und Natürlichkeit zu interpretieren, machte dieses Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis!
Raynald Mariéthod, Vize-Präsident KMVW
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Die emotionale Entwicklung des Eröffnungskonzerts „Espérance“ im Zusammenhang mit einem Ereignis wie dem Brand in Crans-Montana war sehr deutlich zu spüren. Sich darauf einlassen, den Frühling in einem anderen Licht zu betrachten – in der Hoffnung auf ein wiedergewonnenes Leben oder auch nicht, auf eine Wiedergeburt nach dem Tod. Denn man muss ja durch Kraft und Energie, durch Sanftmut und Mitgefühl wiedergeboren werden. Das dauert aber lange… Man lernt wieder laufen, im Rhythmus der Herzschläge…
Céline Dessimoz, Präsidentin des Walliser Grossrats
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Ich denke an die unzähligen Initiativen und Zufälle, die nötig waren, damit gerade in dieser Morgendämmerung des 22. August, auf dem Weg zu einer Basilika zur Matutin, etwa hundert Menschen im Dunkeln einen Hügel hinaufstiegen, um einer Handvoll singender Menschen entgegenzukommen und gemeinsam einen wundersamen Ritus zu erleben, der Musik heisst. Pst! Ruhe! … die Stimmgabel… Die Stimmen des Dodéca-Ensembles erheben sich, erhaben … Valère streckt sich sanft … die Engel sind nicht weit …
Roland Sprenger, Präsident der Freunde von Sion Violon Musique
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Diese aussergewöhnliche Darbietung hat mich zutiefst beeindruckt. Musik von unglaublicher Intensität, absolut bemerkenswerte Künstler, eine mitreissende Energie und ein wunderbares Zusammenspiel zwischen den Musikern. Alles war zugleich virtuos, elegant und zutiefst bewegend. Ein fantastisches Konzert, das uns schon von den ersten Tönen an mitreisst und nachhaltig bewegt. Ein riesiges Lob an alle Künstler für diesen wirklich aussergewöhnlichen Moment!
Biliana Perruchoud, Freundin & Mäzenin
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Der Titel dieses Konzerts war durchaus gerechtfertigt! Neïma Naouri und Pascal Emonet bescherten dem Publikum ein musikalisches Feuerwerk. Im Noda-Saal konnte man die Klarheit und die sanfte Kraft einer Stimme geniessen, deren Stimmumfang und Klangfarbe das Publikum begeisterten. Die Kompositionen und Arrangements von Till Lingenberg boten La Fanfaribole und der Fanfare du Losange ein Spielfeld, das sie mit viel Talent und sichtlich grosser Freude erkundeten.
Jacques Cordonier, Mitglied des Vorstands der SSR Valais
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Ein musikalischer Abend auf höchstem Niveau im Noda-Saal. Die Camerata Chișinău und das Festivalorchester unter der Leitung von Valentin Uryupin (der auch als Klarinettensolist auftrat), lieferten bemerkenswerte Darbietungen, deren Höhepunkt das Klavierkonzert Nr. 3 von Sergej Rachmaninow bildete, das der Pianist Simon Trpčeski meisterhaft interpretierte – eine Darbietung von beeindruckender Virtuosität. Ein aussergewöhnlicher Abend in gemütlicher Atmosphäre.
Fabrice Haenni, Geschäftsführer der Distellerie Morand
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Während die Schauspielerinnen uns den Schmerz einer Mutter nach dem Verlust ihres Sohnes vor Augen führten, liess der Musiker, der sich entlang der Saiten bewegte, die die ausgemergelten Klaviere miteinander verbanden, Körper miteinander in Dialog treten, die von Distanz überwältigt zu sein schienen; er knüpfte so einerseits die Verbindungen zwischen uns und der Jungfrau Maria und andererseits zwischen ihr und ihrem verlorenen Sohn wieder.
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Den „Ring“ auf eineinhalb Stunden zu verdichten, war ein gewagtes Unterfangen – und es war ein Erfolg. Die dramatische Struktur der Tetralogie wurde mit einer schönen Leichtigkeit beibehalten; Das ensemble minui sorgte für einen klaren Klang und führte einen Dialog mit Julie Depardieu, die die Geschichte erzählte, ohne ihre emotionale Intensität zu verraten, dafür aber mit Humor. Dieses Format hat das Werk einem Publikum zugänglich gemacht, das sich vielleicht niemals an den kompletten ‚Ring‘ herangewagt hätte.
Éléonore Mathier, Freundin & Mäzenin
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Es war ein sehr fröhliches, buntes Konzert voller Lebensfreude, das allen – den Kleinen wie den Grossen – grosse Freude bereitet hat. Es ist einfach unglaublich, was die Musiker*innen des Playtoy Orchestra mit Plastikspielzeug für Kinder musikalisch erreichen – das hätte ich nie für möglich gehalten. Ausserdem fand ich es sehr amüsant und rührend, zu sehen, wie die Kinder zur Musik tanzten und sich bewegten.
Annette Kolder, Freiwillige
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Die Qualität der Musiker*innen, die Virtuosität des Flötisten – José-Daniel Castellon – und das wunderbare Zusammenspiel der Aufführenden haben uns besonders beeindruckt. Die Kulisse der Kirche von Bramois mit ihrer bemerkenswerten Akustik und ihrer intimen Atmosphäre trug dazu bei, diesen Moment zu etwas ganz Besonderem zu machen. Wir behalten diesen Abend als einen harmonischen, geselligen und emotionsreichen Abend in Erinnerung, der ganz im Zeichen des Miteinanders und der Leidenschaft für die Musik stand.
Mitarbeiter*innen von fidag – Treuhand
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Ein farbenfrohes Programm und zugleich eine mit Bravour durchgeführte Reise zwischen Tradition und Moderne. Zum Auftakt gab es ein bewegendes Trio von Beethoven, das den tiefen Respekt der Musiker untereinander deutlich machte. Es folgte eine atemberaubende Sonate von Kodály für Cello solo. Zum Abschluss ein strahlendes Klavierquartett von Brahms. All diese unterschiedlichen Besetzungen ermöglichten es, jeden einzelnen Musiker und jedes einzelne Instrument zu würdigen.
Jérémiah Petit, Geigenbauer
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Ein krönender Abschluss dieser 62. Ausgabe. Das Programm war äusserst stimmig und passte sich der Atmosphäre jedes einzelnen Ortes an. Der Bummel durch die Strassen von Sitten verlieh dieser Tour eine besonders gesellige Atmosphäre, die Begegnungen und den Austausch zwischen den Zuschauer*innen förderte. Der herzliche Applaus eines sichtlich begeisterten Publikums sprach mehr als alles andere für den Erfolg dieser Premiere, von der ich mir sehr wünsche, dass sie eine Fortsetzung findet.
Alain Dubois, Chef der Dienststelle für Kultur des Kantons Wallis
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